Das Konzept Diversity and Inclusion

Diversity and Inclusion hat in den letzten Jahren zunehmend Einzug in Unternehmen gehalten. Hier lesen Sie, was darunter zu verstehen ist.

 

Diversity = personelle Vielfalt

Diversity kommt aus dem Englischen und steht für eine positive Betrachtung des Phänomens personeller Vielfalt. Den Bezugsrahmen bilden Unterschiedlichkeiten und Gemeinsamkeiten von Menschen – diese gewinnen in Unternehmen und Organisationen immer mehr an Bedeutung. Sechs primäre Dimensionen von Diversity werden als Kerndimensionen bezeichnet. Diese umfassen: Alter, Behinderung, ethnische Herkunft, Geschlecht, sexuelle Orientierung sowie Religion bzw. Weltanschauung.

 

Diversity Management + Inklusion = Diversity and Inclusion

Mit einem Diversity Management wird die Vielfalt der Personen im Unternehmensumfeld strategisch gefördert und genutzt. Das betrifft MitarbeiterInnen, KundInnen, aber auch alle anderen Stakeholder der Organisation. Diversity Management hat zum Ziel, die nationalen und internationalen Gesellschafts- und Marktrealitäten in den geschäftlichen Aktivitäten wiederzuspiegeln.

Das Konzept der Inklusion bezieht sich auf eine wertschätzende, konstruktive Miteinbeziehung aller Diversitäten innerhalb einer Organisation. Die strukturellen und sozialen Bedingungen sollen so gestaltet werden, sodass sich diese bestmöglich entwickeln und entfalten können. Das fördert letztendlich auch den Erfolg eines Unternehmens.

 

Diversity and Inclusion bringt viele Vorteile

Zahlreiche Studien und Erfahrungsberichte bestätigen die positiven Wirkungen von Diversity and Inclusion, wie z.B.: verstärkte Innovationskraft, bessere Gewinnung und Bindung von Talenten, erhöhte Motivation und Leistungsfähigkeit der MitarbeiterInnen, bessere Kundenansprache, erhöhte Wettbewerbsfähigkeit usw.

 

Anti-Bias als Erfolgsfaktor für ein erfolgreiches Diversity and Inclusion

Die Geschäftsführerin der Charta der Vielfalt in Deutschland, Aletta Gräfin von Hardenberg, sieht in der Auseinandersetzung mit Unconscious Bias einen elementaren Baustein für ein erfolgreiches Diversity and Inclusion. Auf der anderen Seite schärfe gerade die Arbeit mit Diversity den Blick dafür, wie sehr unbewusste Vorurteile den Alltag und die Unternehmensstrukturen durchdringen können.

Um Diversity and Inclusion nachhaltig im Unternehmen voranzubringen, braucht es Anti-Bias-Maßnahmen um das „Unbewusste bewusst zu machen“. Nur so kann das Verhalten aller MitarbeiterInnen grundlegend verändert und eine Inklusive Unternehmenskultur (Inclusive Culture) geschaffen werden.

 

Weiterführendes:

  • Charta der Vielfalt (2014): Vielfalt erkennen – Strategien für einen sensiblen Umgang mit unbewussten Vorurteilen. Charta der Vielfalt e.V.: Berlin
  • Pauser, Norbert; Wondrak, Wondrak (Hrsg.) (2011): Praxisbuch Diversity Management. Facultas Verlag: Wien
  • Wondrak, Manfred (2014): Was bringt Diversity Management? Diversity-Impact-Messung – Herausforderungen und (erste) Lösungen. In: Diversitätsmanagement in CEE: Herausforderungen und Chancen für Innovation und Wachstum. Info Europa 5/2014. Institut für den Donauraum und Mitteleuropa:Wien.

 


 

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